Vorarlberg Museum: Auf eigene Gefahr I Vom riskanten Wunsch nach Sicherheit

19.01. – 28.02.2023 (10:00 – 18:00 Uhr) Die Strategie im Umgang mit Gefahren haben sich im Laufe der Zeit verändert. Unsere Vorfahren begannen, Hänge zu sichern und Flüsse zu verbauen. Sie gründeten Feuerwehren und Versicherungen, die Polizei wachte und wacht über die Einhaltung der Regeln. Mittlerweile scheint die größte Bedrohung für den Menschen der Mensch selbst zu sein: Klimakatastrophen, Kriege, die Pandemie. Sicherheit hat in erster Linie mit Vertrauen zu tun – früher in den lieben Gott, heute in den Staat. Wie sicher fühlen Sie sich?

Die Ausstellung gleicht einem Abenteuerparcours: der beginnt mit einem Siegelkabinett, bei dem sich die Besucherinnen und Besucher entscheiden müssen, ob sie einen sicheren kurzen Weg oder einen etwas verwirrenden längeren Weg durch das Spiegellabyrinth wählen. Die neue Sonderausstellung wandert auf diesem Pfad durch die Geschichte und fordert nebenbei mit allerlei Tricks das Sicherheitsempfinden der Besucherinnen und Besucher heraus.

In fünf Kapiteln erzählt die Ausstellung alles zum Thema Sicherheit im Laufe der Geschichte Vorarlbergs. Dabei geht es darum, welche Kleidung selbstsicher macht. Ob einen ein Zaun um das Haus mehr schützt, als ein einbruchssicheres Fenster. Wie viele Versicherungen man braucht, um sich auch sicher zu fühlen. Wie man sich vor Naturgewalten schützen kann, oder ob die Natur vor dem Menschen geschützt und beschützt werden muss.
„Denn Sicherheit ist ein Gefühl, jenseits von Fakten und Statistiken. Es hat maßgeblich mit Vertrauen zu tun: in sich selbst, in die anderen, in den Staat oder den lieben Gott“, erklärt einer der Ausstellungsmacher.

Was macht Ihnen Angst? Wo fühlen Sie sich sicher? Wer oder was beschützt Sie? Begeben Sie sich bei Ihrem nächsten Bregenz Besuch durch diese Ausstellung und finden es heraus… Auf eigene Gefahr.

Weitere Details und Infos finden Sie unter: https://www.vorarlbergmuseum.at/ausstellungen/auf-eigene-gefahr/